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Sünde 11

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Sünde 11

Dominanz der Miesbacher Tracht!

Bei diesem Sündenfall möchte ich passen. Nicht aus Feigheit, sondern weil ich darüber zu wenig weiß. Also es fehlen mir die Fakten und die Zusammenhänge, um daraus einen "Sündenfall" zu formulieren.

Trotzdem einige Bemerkungen zum Thema:

Warum klammern wir uns bei der Erlernung
von deutschen Tänzen immer so an das "Alte?"

Geht der Tanz nicht auch anders weiter?
Wer sagt, dass wir unbedingt 8 - 12 Kehren tanzen müssen?
Es gibt doch bestimmt eine ganze Reihe von choreografischen Formen, die den Tanz belebbarer machen.

Viele Änderungen können in den Haltungen, bei den Fassungen und bei den Schrittfolgen verbessert werden. Weiterhin spielt die Musik eine ganz entscheidende Rolle, um mehr Lebendigkeit in den ganzen tänzerischen Ablauf zu bringen.

Müssen wir verharren und stehen bleiben?
Kunst und künstlerisches Volksschaffen ist doch was Progressives mit breiter Vielfalt und Qualität.

Schaue ich mir die durchführenden Lehrgänge zur ausländischen Folklore an, dann finde ich dass die Lehrkräfte bei dem Vortrag und der praktischen Arbeit nicht so zimperlich umgehen, großzügiger sind und mehr Vielfalt in die choreografische Arbeit einbringen.

Also die Frage: "Wie soll es bei uns in Deutschen Lande auf diesem Gebiet weitergehen?"

  • Bei Vorhandenem stehen bleiben

oder

  • entstaubt mit froher Sicht nach vorn?

Schritte, Formen, Haltungen, choreografische Handlungen/ Inhalte bedürfen einer progressiven Sicht nach vorn.

Halt ... halt, da gäbe es noch ein Problem, nämlich die Musik, die wir zum größten Teil zum tänzerischen Umsetzung brauchen. Wo ist der musikalische Gestalter, Komponist, der sich mit der Folkloremusik unserer Zeit auseinander setzt? Wie soll es gehen mit "Alter" Musik und neuen Formen von Tänzen?
Hier gibt es große künstlerische Verpflichtungen.

Partner müssen gesucht und gefunden werden.

Ein wichtiger Prozess, der in der Zukunft nicht aus dem Auge und der Verantwortung gelassen werden kann.

Und so wären wir schon bei der Sünde 12.

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