Niederdeutsch
Ortsschilder / Ortstafeln
Ortsnamen von Schleswig-Holstein /
Oortsnaams vun Sleswig-Holsteen
Vorschläge für die Übersetzung von hochdeutschen Ortsnamen ins Niederdeutsche bzw. die Wiedergabe alter niederdeutscher Ortsnamen, zusammengestellt von Heinrich Thies, Glinde, finden Sie alphabetisch geordnet hier:
Zur Einheitlichkeit der Aufstellung von mehrsprachigen Ortstafeln
Die Ziffer 2 des Erlasses des Schleswig-Holsteinischen Verkehrsministers vom 6. Juni 2007 über die Zulassung von mehrsprachigen Ortstafeln lautet:
"Wenn eine Aufstellung mehrsprachiger Ortstafeln vorgesehen ist, hat dies in der betreffenden Gemeinde bzw. dem betreffenden Ortsteil einheitlich zu erfolgen. Die Verwendung unterschiedlicher Ortstafeln in einer Gemeinde / einem Ortsteil ist unzulässig."
Zur Schriftgröße auf Ortstafeln
mit zusätzlichen Namensformen in Minderheiten- oder Regionalsprachen
In Nordfriesland (Schleswig-Holstein) und in der Lausitz (Brandenburg und Sachsen) sind zweisprachige Ortstafeln schon vorhanden. Die Schriftgröße der zusätzlichen Namen (Friesisch, Niederdeutsch bzw. Sorbisch) ist wie folgt festgelegt:
- "Wenn die hochdeutsche Namensform 140 mm hoch ist, ist die zusätzliche Namensform 126 mm hoch."
Dies gilt in der Regel, wenn nur der Ort zweisprachig sowie der Kreis (nur hochdeutsch) bezeichnet würden.
- "Wenn die hochdeutsche Namensform 126 mm hoch ist, ist die zusätzliche Namensform 105 mm hoch.
Dies gilt in der Regel, wenn der Ort zweisprachig sowie der Gemeindename und der Kreis (jeweils nur hochdeutsch) bezeichnet würden.
Der Heimat- und Bürgerverein Glinde (www.hbv-glinde.de) und der Kreisverband Stormarn des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes (www.shhbstormarn.de haben weitere Hinweise ins Internet gestellt.
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