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Schleswig-Holsteinischer
Heimatbund e.V.
Hamburger Landstr. 101
D-24113 Molfsee
Tel.: 0431-98384-0
Fax: 0431-98384-23
Vorsitzende:
Jutta Kürtz
Reg. Nr. 503VR4333ki
komplettes Impressum
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Programmierung: EVENT Connection, Kiel Inh. Björn Willnat
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Begründung:
- Wohnhaus in Lübeck:
Das kleine, bescheidene Wohnhaus aus den 1940er Jahren wird durch einen rückwärtigen Anbau so erweitert, dass bei Erhaltung des Altbaus die Gebäudekanten und das Dach nach hinten fortgesetzt werden, dazwischen bleibt eine beide Teile erkennbar trennende Glasfuge, die Licht ins Haus bringt und die vertikale Erschließung aufnimmt. Im sorgfältig restaurierten Altbau sind die Wirtschaftsräume und Kinderzimmer untergebracht, im Anbau Wohn-, Schlaf- und Arbeitsraum. Der Anbau beeindruckt durch Weite und Großzügigkeit, die Terrasse und im Garten einschließt. Altbau und Anbau unterscheiden sich durch Farbigkeit und Textur von Fassaden- und Dachziegeln sowie Größe, Form und Ausbildung der Fenster. Nach Angabe der Architekten wird energetisch ein Neubauniveau erreicht.
- Hotel F.Ritz, Schleswig:
Das Hotel besetzt ein ehemals gewerblich genutztes Grundstück und ergänzt die ansonsten geschlossene Raumkante durch ein in Maßstäblichkeit und Form angemessenes Volumen. Die Farbigkeit nimmt die barocke (auch dänische) Tradition wieder auf und betont zugleich die Eigenständigkeit des Neubaus. Grundriss und Innenraumgestaltung sind ebenso funktional wie gestalterisch bis ins letzte Detail stimmig und überzeugend gelöst. Das Mini-Hotel ist Mittelpunkt einer größeren Anlage, bestehend aus zwei Wohnhäusern und einem als Bürohaus genutzten älteren Bürgerhaus in dem im Schatten von Gottorf und Altstadt stehenden Ortsteil Friedrichsberg. Über die bauliche Gestaltung im Einzelnen ergeben sich dadurch nachhaltige Wirkungen auf die Umgebung zur Förderung des Fremdenverkehrs und der Gastronomie, zugleich wird das Haus für Festlichkeiten der Nachbarschaft genutzt. Der rückwärtige Garten ist Teil eines größeren Grüngürtels und deshalb unbebaut geblieben.
Anliegen der Preisverleihung war insbesondere
- die Gestaltung von Gebäuden auszuzeichnen, die Alt und Neu in Dialog bringen und unter Erhaltung des Bestandes diesen sinn- und respektvoll ergänzen, zugleich aber auch die Eigenständigkeit des Neuen betonen, sowie
- auf Gebäude aufmerksam zu machen, die vorbildlich für andere Baumaßnahmen sein könnten, d.h. Anregung vermitteln und über die Lösung individueller Belange hinaus auch eine Bereicherung der näheren Umgebung sind.
Nach der Sommerpause wird zum Abschluss die feierliche Übergabe der Plaketten "Schönes Haus" nach Terminabsprache stattfinden.
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