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Konzept Architekturwettbewerb "Schönes Haus"
Auszeichnung von Gebäuden und Gebäudegruppen (Ensembles)
durch den SHHB
Der SHHB vergibt diesen Titel für herausragende Beispiele heutiger Baukultur, für Einzelgebäude, Ensembles und deren Einbindung in die Umgebung.
Das Ziel ist die Förderung lobenswerter Baukultur und Baukunst im Lande. Heute ist in vielen Städten ein bedauerlicher Verlust an Individualität eingetreten, viele Innenstädte sehen fast völlig gleich aus. Dieser Entwicklung zur Gleichförmigkeit und Langeweile möchte der SHHB mit der Auszeichnung gelungener Objekte gegensteuern. Das Typische der Region, das charakteristische Erscheinungsbild von Dörfern und Städten muss erkennbar sein. Dabei sollen auch moderne Materialien und Methoden zum Einsatz kommen.
Der SHHB will sich verstärkt um die Erhaltung und Wiederherstellung unserer Städte und Dörfer als ästhetisch anspruchsvolle Ensembles kümmern, um die Attraktivität unserer Wohnorte zu verbessern und standortgerechte und regionalspezifische Architektur zu fördern.
Gefühl für die Schönheit und Entwicklung von Geschmack gehören zu den Aufgaben einer Gesellschaft. Ortsbild, Stadtbild, Dorfplatz sind geprägt und prägende Elemente, dessen, was wir als unsere Nachbarschaft, unsere Heimat/Stadt empfinden.
Mit der Auszeichnung durch ein Schild "Schönes Haus" möchte der SHHB auf Siedlungen und Häuser hinweisen, die beispielhaft für schönes, gutes und nützliches Bauen sind, um die Menschen in Schleswig-Holstein darauf aufmerksam zu machen und künftigen Bauherren als Vorbild für eigene Kreativität zu dienen.
Bewerbungen für diese Auszeichnung können seit 2006 beim SHHB eingereicht werden. Der Architekturwettbewerb ist für einen langen Zeitraum ausgelegt, er wird künftig jedes Jahr durchgeführt. Bewerber, die zum Jahresende nicht mehr in die Auswahl gelangten, werden im folgenden Jahr bewertet.
Benötigte Unterlagen:
Angaben zum Objekt, Eigentümer, vorgeschlagen von, Fotos und erläuternder Text, der die Eigenheiten und Besonderheiten des Gebäudes kurz beschreibt..
Es gibt keine Befristung und keine weiteren Vorgaben. Ziel ist die Auszeichnung herausragender Beispiele heutiger Baukultur (d.h. Neubau oder Modernisierung/Renovierung nach 1945) als Vorbild und Anregung für künftige Bauten.
Nach einer Vorauswahl besucht die Jury des SHHB die in die engere Wahl gelangten Kandidaten und bewertet das Objekt.
Die Jury besteht aus:
- Dr. Klaus Alberts, Architekten- und Ingenieurkammer S.-H
- Dr. Hans-Günther Andresen
- Dr. Willy Diercks
- Dr. Henning Höppner
- Stefan Lipsky
- Prof. Jürgen Otterbein
- Klaus Petersen
- Rainer Sdun
Zur Begutachtung steht der Jury neben den eingereichten Unterlagen ein vierseitiger Bewertungsbogen mit ausführlichen Bewertungskriterien im Anhang zur Verfügung.
Die erste Seite des Bogens stellt eine Vorprüfung dar, die bereits den Ausschluss möglich macht. Wer einmal ausgeschieden ist, darf mit demselben Bauwerk nicht noch einmal teilnehmen.
Bewerber, die die Zustimmung der Jury erhalten haben, werden den Medien und der Öffentlichkeit bekannt gegeben und auf einer feierlichen Veranstaltung mit der Plakette "Schönes Haus" ausgezeichnet.
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Mitte 2007: |
Vergabe der ersten Plaketten "Schönes Haus" |
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