Heimat – wat is dat: tohuus un annerswo

dor wo mien Lüüd bi mi sünd

dor wo mien Spraak op de Tung is

in uns Land un in uns binnen

Hoolfast un Stahbi – dat is Heimat

 

M. E.

Eine Insel tanzt

400 Trachtentänzer und Trachtentänzerinnen des Landestrachtenverbandes vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund feierten am 16.07. ihr Landestrachtenfest auf Föhr, darunter erfreulich viele junge Leute. Selbst der schlimmste Regen konnte diese pure Lebensfreude nicht ertränken. Der NDR hat es dokumentiert….
Schleswig-Holstein Magazin

Führung durch die Ausstellung

Am Donnerstag, den 27. Juli, 18 Uhr und
am Mittwoch, den 16. August, 18 Uhr
führt Heinrich Kautzky durch die Ausstellung "Die Chaussee von Altona nach Kiel - Schleswig-Holsteins erste Kunststraße" im Landeshaus. Treffpunkt ist direkt bei der Ausstellung. Bitte den Personalausweis nicht vergessen.

 

Ausstellungseröffnung im Landeshaus

5. Juli 2017                                                      

Am 05. Juli fand die Eröffnung der Ausstellung „Die Chaussee von Altona nach Kiel – Schleswig-Holsteins erste Kunststraße“ im Landeshaus in Kiel statt.

300 Interessierte füllten den Plenarsaal als die Eröffnungsreden der Landtags-Vizepräsidentin Kirsten Eickhoff-Weber, des SHHB-Präsidenten Dr. Jörn Biel und des SHHB-Beisitzers Prof. Holger Gerth die Arbeit des Projektleiters Heinrich Kautzky würdigten, die Historie des Projektes schilderten und Partnern dankten. Heinrich Kautzky wurde in diesem Rahmen die goldene Ehrennadel des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes für sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement bezüglich der Chaussee verliehen.

Anschließend bestand beim Empfang und der Besichtigung der Ausstellung die Möglichkeit, Heinrich Kautzky und weitere Projektbeteiligte zur Chaussee zu befragen.

Die Ausstellung kann noch bis 31. August 2017 im Landeshaus besichtigt werden. Es werden demnächst noch zwei Termine für von Herrn Kautzky geführte Besichtigungen bekannt gegeben.

Ausstellung: Die Chaussee von Altona nach Kiel – Schleswig-Holsteins erste Kunststraße 

06.07.-31.08.2017

Vom 06. Juli bis 31. August 2017 illustriert eine Ausstellung im Landeshaus mit einer Serie von Bildplakaten die Entstehung und den Wandel einer der historisch bedeutendsten Infrastruktureinrichtung des Landes.

 

Am 1. Juli 1833 eröffnete Frederik VI, König von Dänemark und Herzog von Schleswig und Holstein in einer feierlichen Zeremonie die neue Chaussee von Altona nach Kiel an der nach ihm benannten Friedrichsbrücke in Bad Bramstedt. Damit begann in Schleswig-Holstein ein neues Kapitel der Verkehrsgeschichte des Landes. Der planmäßige Bau von Chausseen im Lande legte die Grundlage für das beginnende Industriezeitalter. Güter, Personen und Nachrichten konnten so vergleichsweise schnell an ihren Bestimmungsort gelangen.

 

Die Chaussee Altona-Kiel - später Bundesstraße 4 – mit ihren Alleebäumen, Meilensteinen, Granitbogenbrücken, Mauthäusern und vielem mehr, hat seitdem viele Wandlungen erfahren und wurde den Erfordernissen des modernen Automobilverkehrs angepasst. Viele historische Objekte schlummern noch im Verborgenen. Der Schleswig-Holsteinische Heimatbund hat sich zum Ziel gesetzt, die historischen Hinterlassenschaften wieder sichtbar zu machen und zu erhalten, insbesondere auch die historische Allee soweit wie möglich wieder herzustellen.

 

Die Ausstellung kann täglich von 10 bis 18 Uhr besucht werden, der Eintritt ist kostenfrei, bitte einen Personalausweis mitbringen.

Schilderenthüllung Bad Bramstedt

15.06.2017

Am 15. Juni wurde an der Friedrichsbrücke in Bad Bramstedt eine Informationstafel zur Chaussee von Altona nach Kiel durch Herrn Kautzky (Projektleiter „Chaussee Altona-Kiel“), Herrn Prof. Holger Gerth (Schleswig-Holsteinischer Heimatbund) und Bad Bramstedts Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach feierlich enthüllt.

An gleicher Stelle eröffnete Frederik VI, König von Dänemark und Herzog von Schleswig und Holstein, am 1. Juli 1833 in einer feierlichen Zeremonie die neue Kunststraße, mit der in Schleswig-Holstein ein neues Kapitel der Verkehrsgeschichte des Landes begann.

Ein Netzwerk aus Vertretern von Anliegergemeinden, Landesbehörden, dem Landesnaturschutzbeauftragten, des Schleswig-Holsteinischen Heimatbunds und engagierten Einzelpersonen hat die Chaussee Altona-Kiel als bedeutende Infrastruktureinrichtung des 19. Jahrhunderts erkannt und bemüht sich darum, die Bedeutsamkeit dieser ersten Kunststraße Schleswig-Holsteins und ihrer Allee wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Ziel ist es, die historische Allee an der Chaussee zu erhalten oder wieder herzustellen, historische Objekte wie Meilensteine, Brücken, Chausseehäuser zu präsentieren und die Geschichte der Chaussee im Wandel der Zeit bekannt zu machen.

Im Laufe des Monats Juni werden insgesamt 24 Informationstafeln in den Orten Molfsee, Bordesholm, Mühbrook, Großenaspe, Bad Bramstedt, Bilsen, Quickborn und Bönningstedt aufgestellt. Weitere Tafeln folgen gegen Ende dieses Jahres u.a. in Kiel und Hamburg-Schnelsen.

 

Weitere Informationen finden Sie auf www.altona-kiel.de.

Jahreshauptversammlung in Mölln

10.06.2017

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des SHHB fand heute unter der Leitung des Präsidenten, Dr. Jörn Biel, im Quellenhof in Mölln statt. Die Mitgliederversammlung wählte einstimmig Hermann-Josef Thoben zum 1. stellvertretenden Vorsitzenden und Serpil Midyatli zur 3. stellvertretenden Vorsitzenden. Als Beisitzer wurden Monika Neufang und Heiko Gauert in ihrem Amt bestätigt. Prof. Dr. Holger Gerth, Marianne Ehlers und Heinrich Kautzky (in Abwesenheit) wurden für ihren unermüdlichen Einsatz in Sachen Heimat mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

Meilenstein Kiel-Waldwiese  

Der Vollmeilenstein der Chaussee Altona-Kiel am Waldwiesenkreisel in Kiel ist vom Tiefbauamt der Landeshauptstadt Kiel Ende 2016 neu positioniert worden. Der Blick auf den Meilenstein war durch eine Telefonzelle, einen Briefkasten und eine Bank im Umfeld erheblich beeinträchtigt. Auf Anregung des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes SHHB wurde der (schon nicht mehr am ursprünglichen Standort befindliche) Meilenstein von 1832 wenige Meter auf das Rasenstück zwischen Rendsburger Straße und Hamburger Chaussee versetzt und mit einer unauffälligen Steinkante eingefasst.

Der formschöne Meilenstein der ersten 1830-1833 gebauten Kunststraße in Schleswig-Holstein in der Hamburger Chaussee in Kiel ist jetzt für alle Vorbeifahrenden gut sichtbar. Er zeigt das Monogramm des dänischen Königs und Herzogs von Schleswig und Holstein Frederik VI. und die Entfernungen nach Kiel: ¼ Meile und Altona: 12 Meilen an. Alle 12 Vollmeilensteine und 11 von ursprünglich 12 Halbmeilensteinen sind heute noch an der Chaussee zwischen Kiel und Hamburg-Altona vorhanden.

Immaterielles Kulturerbe in S-H

Die Bundesrepublik Deutschland ist im Jahr 2013 dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes beigetreten. Im Rahmen einer partizipativen Bestandsaufnahme sind lebendige Traditionen und Praktiken gesucht, die den Kulturträgern ein Gefühl von Identität und Kontinuität vermitteln. Dazu zählen etwa Bräuche, darstellende Künste, mündliche Überlieferungen, Wissen und Fertigkeiten.

Gruppen, Gemeinschaften oder Einzelpersonen, die Träger von kulturellen Ausdrucksformen sind, können sich ab April 2017 zum dritten Mal um die Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes bewerben. In Kooperation mit dem Ministerium für Justiz, Kultur und Europa und der Deutschen UNESCO-Kommission hat der SHHB am 11. März eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema ausgerichtet. Neben allem Wissenswerten, gaben drei erfolgreiche Antragsteller Tipps für das kommende Antragsverfahren. Schleswig-Holstein ist Dank des ehrenamtlichen Engagements von Ilse Johanna Christiansen und ihrer KollegInnen vom Friesenrat mit dem Biikebrennen im deutschen Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes vertreten. In Bundesländer übergreifender Kooperation war auch das Niederdeutsche Theater erfolgreich, wovon Rainer Seidel als Geschäftsführer des Niederdeutschen Bühnenbunds SH berichtete. Wir würden uns freuen, wenn Schleswig-Holstein noch weitere Traditionen und Bräuche für das Verzeichnis einreichen würde. Genug davon haben wir allemal. 

Plattdüütsch … lehrst jümmers noch wat dorto

Lebenslanges Lernen mit Plattdeutsch – zum Thema „Erwachsenenbildung“ hat der Bundesrat für Niederdeutsch eine informative und umfassende Broschüre herausgegeben. Diese gibt einen guten Überblick über das Angebot im gesamten norddeutschen Raum.

Zu den Rubriken

Lebenslanges Lernen
Plattdeutsch Lernen für Berufe
Plattdeutsch-Angebote für Erwachsene
Kultur-Techniken
Ausblick und Kontakt

gibt es grundsätzliche Überlegungen zur Fortbildung im Erwachsenenalter, aber auch Spezielles zum Sprachenlernen. Der Schleswig-Holsteinische Heimatbund ist mit mehreren Artikeln zum niederdeutschen Seminarangebot vertreten.

Die Broschüre ist kostenlos über den SHHB zu beziehen.

 

Kontakt: Marianne Ehlers, Tel. 0431-98 384-15; m.ehlers@heimatbund.de

Veranstaltungen zum Lutherjahr

1517 – vor 500 Jahren verfasste Martin Luther 95 Thesen, die er am 31. Oktober am Hauptportal der Schlosskirche in Wittenberg anschlug und somit den Grundstein für die Reformation legte.

Dieser Wendepunkt in der Geschichte wird auch im Programm unserer Mitglieder aufgegriffen. Hier eine Auswahl an Veranstaltungen, zu denen Interessierte herzlich eingeladen sind.

 

Wer? Wann? Was?

 

   
Heimatverein Schleswigsche Geest 17.-20. Juli 2017 Reise „Auf Luthers Spuren“ (Eisenach, Erfurt, Weimar, Wittenberg)
     
  07. Oktober 2017 Festvortrag „Reformation, eine Notwendigkeit für die Religion“, nn
     
Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 09.September 2017 Wiss. Tagung zum Thema „Wendezeiten 1500 – 1600: Glauben und Leben zwischen Norm und Abweichung“, Schloss Plön
     
Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg e.V.  05. Oktober 2017 Fundsache Luther – Archäologen auf den Spuren des Reformators
  12. Oktober 2017

„Alles Luther oder …? Wahrheiten, Halbwahrheiten, Unwahrheiten und lustige Irrtümer über Martin Luther“

  27. Oktober 2017 Die Reformation und ihre Folgen für das Dorf Geesthacht und seine Kirche
     
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband SH 31. Oktober „Und wenn ich wüsste…“ – Pflanzung von etwa 40 Apfelbäumen (alte Sorten) anlässlich des Jubiläums der Reformation im Steinzeitpark Albersdorf

! Stellenausschreibung !

Der Bundesraat för Nedderdüütsch (BfN) sucht zum 01.11.2017 eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/ einen wissenschaftlichen Mitarbeiter zur Leitung des Niederdeutsch-Sekretariats

Öffnungszeiten

Montag - Freitag:

Wochenende:

09:00 - 15:00

geschlossen

Kontakt

Schleswig-Holsteinischer Heimatbund
Hamburger Landstr. 101
24113 Molfsee
Telefon: 0431 983840 0431 983840
Fax: 0431 9838423
E-Mail-Adresse:

Sie können auch unser Kontaktformular nutzen.

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